WO STEHEN WIR?

Kurzer Rückblick: Das erste Meeting zur Platte. Mai 2012. “highs and hills” wurde in den letzten Tagen innerhalb der Analogsoulcrew verschickt. Die Reihenfolge der Titel steht bis jetzt nicht fest, ein, zwei Songs werden noch rausfliegen, andere es dafür aufs Album schaffen. Die Songs sind eingespielt und arrangiert, Misch und Master fehlen noch. Obwohl es sich um eine Skizze handelt, ist jedem klar, dass wir hier eine wundervolle Platte veröffentlichen werden. Anwesend sind Cle als Kopf der Band und Fab von Analogsoul, der die Veröffentlichung maßgeblich betreuen wird und der sich sonst verstärkt um das Booking von Analogsoul-Künstlern kümmert. Bei fast allen Releases wird eine Person aus dem Netzwerk benannt, bei der die Fäden zusammenlaufen. So betreut Andi dieses Jahr Lilabungalow, Fab nun Klinke auf Cinch.

© releasingarecord.de

Vor uns liegen erste Brainstormings zur Ausgangssituation, zu den Zielen des Releases, Gedanken zu Promo, Ideen zu Videos und und und. Wir schlüsseln nochmal alle bisherigen Releases von Klinke auf Cinch auf, Verkaufszahlen, Pressespiegel. Wir stellen fest: “palumar“, das Debutalbum, hat sich über drei Jahre stetig verkauft. “lentis” als Digitalsingle dagegen eher mau. Allerdings wurde das Video viel beachtet, die Wartezeit auf das Album verkürzt und der neue Sound der Band vorgestellt, der durch die Umbesetzung entstanden ist. Wir diskutieren vor allem die Frage, wo wir Klinke auf Cinch positionieren. Wollen wir eher in den Club, also Fame in der Elektroszene, spät in der Nacht spielen, mehr DJ als Band sein oder legen wir den Fokus auf die konzertante Umsetzung, den Livefaktor, die ruhigen Momente, die angedeuteten Songstrukturen. Es ist die vielleicht wichtigste Entscheidung: das komplette Booking und die Auswahl der Single hängen davon ab, die Vertriebswege, die Ausrichtung der Promo. Fühlt sich das mehr nach Kategorie Pop an und bemustern wir alle Radiostationen oder ist das doch Techno und wir schicken namhaften DJs und Remixern Material, damit die Tracks zur Peaktime im Club laufen?

Wir einigen uns auf Zwischen-den-Stühlen und den Faktor Mensch. Das ist elektronische Musik, von Menschen gemacht, die Tracks zu Songs werden lassen und live performen. Das ganze funtioniert im Sitzen 14 Uhr auf einem Festival, genauso wie nachts um 3 im Club. Klinke als Hybrid.

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Zum Glück veröffentlichen wir nicht zum ersten Mal Musik, was nicht heißt, dass wir das können. Jedes Projekt ist anders. Aber eine Liste mit Dingen, die wir früher oder später auf jeden Fall brauchen, können wir machen. Und ein Datum neben jedem Punkt auch. Der Anfang ist gemacht.


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